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Der Höhepunkt meiner Gardezeit rückt in grossen Schritten näher. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und die Anspannung steigt.
An fünf freien Tagen üben wir den ganzen Ablauf der Zeremonie. Dies beinhaltet korrektes marschieren alleine und im Verband, schöne Drehungen an Ort sowie das laute Rufen der Eidesformel. Das stetige Wiederholen bis hin zum militärischen Drill soll die Fehlerquote bei Nervosität senken. Und so üben wir und üben und üben.
Der zweite, wichtigere Teil ist die spirituelle Vorbereitung mit unserem Gardekaplan. Was sage ich den da genau? Was hat der Schwur für Konsequenzen für mich? Was sagt Jesus und die Kirche dazu? Alles gar nicht so einfache Fragen, wenn man bedenkt, dass man mit der Hand an der Fahne, Gott als Zeuge aufruft und schwört, bereit zu sein. Bereit, wenn es erheischt sein sollte, für den Schutz des Nachfolgers Petri selbst sein Leben hinzugeben.
Natürlich muss ich auch noch einiges für meine Gäste organisieren. Flughafenabholservice, Zimmer buchen, Tische für Nachtessen reservieren etc.

Ich freue mich sehr, mit meinen Verwandten und Bekannten ein schönes Fest zu feiern und werde euch im Mai berichten wie es gelaufen ist. Bis dann Anton
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