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Teil 1
Inspiration
Eine Erzählung von Martin Buber führte uns zu uns selbst: Rabbi Sussja von Anipoli pflegte auf seinen Wanderungen von Ort zu Ort den Menschen zu sagen: "Ich fürchte mich nicht davor, keine Antwort zu finden, wenn ich nach meinem Tod vom Allmächtigen gefragt werde ‚Sussja, warum warst du deinem Volk nicht ein so grosser Führer wie Mose oder ein so feuriger Prophet wie Elija?’ Aber ich fürchte, dass meine Worte verstummen, wenn ich gefragt werde: ‚Sussja, warum bist du nicht Sussja geworden? (Hier kann der eigene Name eingesetzt werden) Warum hast du dich entfernt von dem Bild, nach dem ich dich geschaffen habe? Warum bist du mit deinen Anlagen und deinen Gaben dir so fremd, so unähnlich geworden?

Was ist mit mir? Wer bin ich, wer will ich im Tiefsten sein? Wo spüre ich mein Ureigenes? Was muss ich, was will ich verwirklichen, wenn ich die Person sein will, als die ich von Gott her gedacht bin? Nachdem ich die Karten ‚INSPIRATION’ und ‚STÄRKE’ gezogen hatte, fühlte ich mich davon noch nicht so recht angesprochen. Doch nach diesen Tagen der intensiven Auseinandersetzungen wurden mir die Fülle meiner eigenen Inspirationen und Stärken zu einem erfüllenden Weg meiner Berufung und meiner Identität vertrauter und verwirklichungsfähig. So freue ich mich, dass wir uns auch nächstes Jahr wieder treffen und weiteren "Gehhilfen" für unseren je eigenen Weg begegnen werden.
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