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vatikan live - pilgerfahrt und ferien

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Ihr sagt: wir haben üble und elende Zeiten. Lebt recht, denn durch ein gutes Leben ändert ihr die Zeiten.
Augustinus

Pilgerfahrt zum Padre Pio

Am 16. und 17. Juli konnte das erste Geschwader dank unserem Kaplan einer Pilgerreise zu Padre Pio folgen. Wir fuhren Mittwochmorgens um 07:00 Uhr los und machten uns auf den Weg nach San Giovanni Rotondo, ein kleiner Pilgerort, im Norden Pugliens in der Nähe von Foggia. Am ersten Tag konnten wir die Wirkungsstätte von Padre Pio näher kennen lernen. Wir erfuhren sowohl wichtige Anhaltspunkte in seinem Leben, als auch wie der Pilgerort mit der neuen und der alten Kirche heute organisiert ist.

Besuch der Einsiedeleien

Natürlich wurden wir auch (wieder einmal mehr) kulinarisch verwöhnt. Sei dies im Hotel oder am folgenden Tag bei einer Klosterbruderschaft. Zweitere offerierte uns am Donnerstag ein feines "Znüni" bevor wir uns auf den Weg machten, diverse Einsiedeleien in einem Tal zu erforschen. Die Bruderschaft versucht, diese verlassenen Einsiedeleien wieder zu beleben. Unser Bergführer hat uns mit viel Enthusiasmus erzählt, wie bereits vor Jahren eine Bruderschaft in diesem Tal gewohnt hat. Allerdings war diese in die Einsiedeleien aufgeteilt und jeweils sonntags trafen sie sich zur gemeinsamen Messe.

Gegen Mittag gab es dann ein grosszügiges Aperitif, bevor wir dann zur nächsten Station fuhren, wo es bereits ein Mittagessen gab. Nach dem Besuch einer Kirche die dem Erzengel Michael geweiht ist, machten wir uns langsam auf den Weg nach Hause. Doch zuvor machten wir noch einen Abstecher bei der Familie von unserem Feldweibel. Dort blieb dann genug Zeit um sich ein wenig abzukühlen im Meer und natürlich auch um wieder etwas "Kleines" zu essen (…) Danach machten wir uns endgültig auf den Heimweg und um halb eins am Morgen kamen wir im Vatikan an. Zwei wunderbare Pilgertage gingen zu Ende.

Schweizer Luft schnuppern...

Für mich ging es aber am nächsten Morgen bereits weiter. Meine Mutter feierte ihren 50. Geburtstag und aus diesem Grund konnte ich drei Tage Ferien nehmen um nach Hause zu gehen. Obwohl es nur drei Tage Ferien waren, war es eine erholsame und schöne Zeit zu Hause. Wieder einmal schweizer Luft atmen, ein normales Buttergipfeli essen (schon wieder dieses Thema) oder in der Nacht die Sterne zu sehen. Diese kleinen Dinge gaben mir genug Energie, die nächsten drei Monate durchzustehen, bis die grossen Ferien anstehen!

Michael Jäggi

 





 
 
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