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Der Weg aufs Brett geht immer leichter. Die Nervosität ist nicht mehr so stark wie zu Beginn und die Füsse haben sich auch schon ein bisschen an das lange Stehen gewöhnt. Aber nicht nur bei der Schildwache gibt es langsam Routine, auch bei den nächtlichen Palastrundgängen werden wir langsam sicherer. Wir wissen, wo wir hinschauen müssen, welche Türen zu kontrollieren sind, und wo sich die Kontrollmagnetstreifen befinden. Aber auch bei den Zimmern zeigt es sich, dass man langsam anfängt, sich "zu Hause" zu fühlen. Es werden verschiedene Fotos oder Bilder aufgehängt, Kantonsflaggen zieren zum Teil die Wände oder kleinere Möbel und Einrichtungsgegenstände finden den Weg in die Kasernenzimmer. Das heisst natürlich, dass längst nicht mehr nur die Gelaterias aufgesucht werden sondern auch Möbelgeschäfte ihren Rubel an der Garde verdienen.

Leider hat gerade eine bakterielle Infektion einen Teil der Garde befallen. Die betroffenen liegen mit Magendarmbeschwerden im Bett und kennen gerade noch den Weg zur nächsten Toilette… Natürlich trifft sich das nicht gerade gut zu Ostern, wo doch Hochbetrieb herrscht im und um den Vatikan.
Wir hoffen, Ihr konntet Ostern geniessen und Ihr hattet ein schönes Fest! Bis zum nächsten Mal!

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