Mein Name ist Michael Jäggi. Ich lebe nun seit 21 Jahren mit meiner Familie in Gerlafingen, einem kleinen Dorf am Rande des Kantons Solothurn. Im Sommer 06 beendete ich erfolgreich die Matura im Naturwissenschaftlichen Profil. Im Herbst 06 besuchte ich dann die Rekrutenschule bei den Panzersappeuren in Thun. Ich blieb ein ganzes Jahr dort und verdiente den Zugführer Ende November 2007 ab. Beruflich bin ich als Student immer kleineren Arbeiten nachgegangen, um mich finanziell über Wasser zu halten.
Meine Hobbys betreffen vor allem den Sport. In den warmen Monaten jogge ich sehr gerne, fahre Rad und engagiere mich in der SLRG (Schweizerische Lebens Rettung Gesellschaft). Wenn die Zeit dann noch reicht, kann man mich an der Emme beim Goldwaschen antreffen. Sobald es langsam kalt wird, zieht es mich dann vermehrt in den Schnee. Dort angekommen, bin ich meistens auf der Loipe oder auf den Pisten um zu airboarden.
Meine Beweggründe, warum in die Garde, sind ganz einfach: Von Kollegen aus der SLRG habe ich erfahren, dass der Dienst in der Garde eine Lebensschule ist. Man trifft interessante Leute, lernt eine neue Sprache, lebt in einer Kultur- und Weltstadt und man ist im Zentrum des katholischen Glaubens. Diese Punkte haben mich dazu bewogen, mich näher über die Garde zu informieren. Je mehr ich in Erfahrung bringen konnte, desto klarer wurde, dass genau dies der Weg ist, den ich einschlagen will und werde!

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Ich, Roger Decurtins, wurde am 17. Dezember 1984 in Chur geboren. Zusammen mit meinen Eltern und meiner 2 Jahre älteren Schwester, wuchs ich bis zu meinem 7. Lebensjahr in Tiefencastel auf. Dort besuchte ich auch den Kindergarten. Danach zogen wir in das nahegelegene 180 Seelen Dorf Alvaschein um. Die 1. bis 3. Primarschule konnte ich im Dorf besuchen. Parallel zur Schule, spielte ich im Fussballclub Oberhalbstein in Tinizong mit. Die 4. bis 6. Klasse sowie die Oberstufe fand in Tiefencastel statt. Während den Sommerferien habe ich in einer Recycling Firma gearbeitet. Die Hauptaufgabe war es, das Glas vom Abfall zu sortieren.
Nach der Schule machte ich die Lehre zum Betriebsangestellter bei der Rhätischen Bahn, auch die kleine Rote genannt. Meine Aufgabe ist es, das Zusammenstellen und Zerlegen von Zügen, sowie Annahme, Transport, Lagerung und Versand von Gütern. Im Winter 2004 absolvierte ich die Rekrutenschule als Eisenbahnsappeur in Brugg. Anschliessend ging ich in die Unteroffiziersschule. Letztes Jahr machte ich das Praktikum zum Wachmeister.

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Ciao zämä! Ich heisse Stefan, bin 20 Jahre alt, und wohne die nächsten paar Tage noch in Oberdorf (NW). Hier bin ich mit meinen Eltern und Geschwistern aufgewachsen und lange Zeit auch zur Schule gegangen, bis ich das Gymnasium an der Stiftsschule in Engelberg besucht habe. Diese Internatszeit in Engelberg war für mich entscheidend. Dort habe ich nicht nur viele Freunde gefunden, sondern über all die Jahre auch langsam aber stetig mein Interesse und meine Freude am Glauben entdeckt. Ein immerhin nicht unbedeutender Aspekt des Gardistenlebens. Mich fasziniert nicht nur die praktische Seite des Sicherheitsdienstes, sondern auch das religiöse Umfeld, in dem die Garde wirkt. Ich hoffe daher, dass mich die Zeit in Rom auch auf meinem persönlichen Weg weiter bringt.
Ansonsten habe ich’s gerne gemütlich. Wenn ich nicht gerade in Rom die Eingänge des Vatikans bewache, ist die Chance gross, dass ihr mich dort trefft, wo’s gute Musik und ein kühles Bier gibt. Bei den Schützen, meinen Farbenbrüdern vom Studentenverein, im Schwimmbad, in den Bergen, im Schnee oder wenigstens in der Schneebar, oder ganz aktuell an der Fasnacht…
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